Komplimente Spiel

Unterkategorie
Gesellschaftliche Situation von Kindern und Jugendlichen
Dauer
bis zu 1 Stunde
Teilnehmeranz.
10 - 30
Material
Bezeichnung
Anzahl
Variiert mit TN-Zahl
Wo kann man die Aktion machen?"
  • Seminarraum
Ziele: Was soll mit der Methode erreicht werden?
Andere Personen einschätzen lernen Selbstwahrnehmung – Fremdwahrnehmung
Kurzbeschreibung: Worum geht's?
Spielerisch mit Komplimenten und positiven Eigenschaften umgehen.
Ablauf: Beschreibe genau die einzelnen Schritte! Mach Zeitangaben, gib Aufgabenstellungen etc
Vorbereitung: Karten mit Eigenschaften herstellen

Material: 1-3 Würfel, vorbereitete Spielkarten, ein großer Tisch, an den alle Teilnehmenden passen.

Ablauf: Auf den vorbereiteten Karten stehen vielfältige, positive Eigenschaften, die Menschen haben können: ein Begriff pro Karte. Die Begriffe sollten aus Verständlichkeitsgründen an das Alter der Spielerinnen und Spieler angepasst sein. Pro mitspielender Person sollten mindestens 10 bis 20 Karten sein. Die Karten werden als Stapel mit dem Rücken nach oben in die Mitte gelegt, so dass sie von allen gut erreicht werden können, gegebenenfalls wird der Stapel in mehrere kleine aufgeteilt. Es wird reihum gewürfelt. Wer an der Reihe ist, würfelt so lange, bis eine 1 oder 6 gefallen ist. Bei der 1 geht der Würfel an den/die Nächsten/Nächste weiter. Bei einer 6 wird auch der Würfel weitergeben und außerdem eine Karte gezogen. Wer die Karte gezogen hat, liest den Begriff und legt die Karte verdeckt vor die Person, auf die sie seiner Meinung nach am ehesten zutrifft. Man darf sich selbst keine Karte geben. Wenn das Spiel läuft, kann auch ein zweiter oder dritter Würfel ins Spiel gebracht werden. Sind alle Karten verteilt, lesen alle für sich die Karten, die sie bekommen haben. Jede/r soll seine/ihre Karten in 3 Kategorien einteilen: - Die Eigenschaft trifft für mich zu - Sie trifft für mich manchmal oder teilweise zu - sie trifft für mich nicht zu Nun haben alle die Möglichkeit, sich zu der vorgenommenen Einteilung zu äußern. Auf Folgendes sollte hierbei eingegangen werden: - Wo gibt es Übereinstimmungen, wo Unterschiede zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung? - Wie könnten Unterschiede begründet sein? Dabei reihum vorgehen, damit alle zu Wort kommen. Nach dem Spiel darf jede/r die zugeordneten Karten behalten.

Weitere Infos/Literatur:
- Reinhold Rabenstein, Renè Reichel, Michael Thanhoffer: Das Methoden-Set, 3. Gruppen erleben, Hrsg. AGB-Arbeitsgemeinschaft für Gruppenberatung, Wien 12. Auflage 2004 - Spencer Johnson, Die Mäusestrategie Veränderungen erfolgreich begegnen, Aus dem Amerikanischen von Gaby Turner – 4. Aufl. – Kreuzlingen; München, Hugendubel 2000 - Paul Lahninger, Lebendig und kreativ – Arbeits- und Methodenbuch für Teamentwicklung, Hrsg. AGB-Arbeitsgemeinschaft für Gruppenberatung, Wien, 2. Auflage 1999 - Henri Tajfel, Gruppenkonflikt und Vorurteil, Bern; Göttingen, Seattle, Toronto, Verlag Hans Huber - Fachlexikon der sozialen Arbeit, hrsg. vom Deutschen Verein für Öffentliche und Private Fürsorge, 3. Auflage, Frankfurt am Main 1993 - Landesjugendring Schleswig-Holstein e.V. Arbeitshilfe zur Grundausbildung ehrenamtlicher Mitarbeiter/innen in der Jugendarbeit; Kiel 1993 - VCP Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder, VCP –Spuren/ Kurs halten, Kassel 2005

ursprünglich eingetragen von: s.richter@luth-braunschweig.de
Schlagworte
Kontaktlos
Anhang
Aufwand
viel
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